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31. Juli 2015
Entlang dem “Wild Antlantic Way” von Cobh nach Killarney
Móra na maidine duit (sprich: morenemaddenadett, heisst Guten Morgen auf Gaeltacht) - da sind wir wieder ... Südlich von Cork, ab Kinsale beginnt der Wild Atlantic Way - eine 2600Km lange Küstenstrasse die sich vom Süden bis in den Norden entlang der Westküste schlängelt und eine unmenge von landschaftlichen Schönheiten durchläuft.Die nächsten zwei Wochen werden wir versuchen so oft wie möglich entlang dieser Strassen zu fahren.
Erster Stop war Kinsale - ein lebhaftes und farbenfrohes kleines Städtchen, natürlich etwas touristisch angehaucht - aber noch ok.
Immer wieder waren wir erstaunt über die farbenprächtigen Häuser ... in “Old Germany” kaum vorstellbar.
Weiter ging die Fahrt nach dem “Old Head of Kinsale”. An der Spitze der Landzunge befindet sich ein alter Leuchtturm - da das ganze Gebiet aber den Golfern vorbehalten ist, kommt man da nicht so ohne weiteres hin - schade !
Zahlreiche Geschäfte und Kneipen laden ein zum Geld ausgeben ... wir konntens uns grad nochmal verkneifen :-)
Unterwegs gabs noch einen Zwischenstopp am Drombeg-Stonecircle,einem der besterhaltenen Steinkreise aus der Bronce-Zeit im County Cork. Der Steinkreis hat einen Durchmesser von mehr als neun Metern besteht aus 17 eng beieinander stehenden Steinen, von denen einer flach liegt (Opfertisch).
Der Weg dahin war - wie oft in Irland, mit wilden Fuchsienhecken gesäumt
Ganz am Ende der Mizen-Halbinsel befindet sich der Mizen Head mit Visitor Center und einer ehemaligen Signalstation, die nur über eine Brücke zu erreichen ist. Sehr beeindruckend ist der Blick von der Brücke nach unten und in die Klippen.
Etwas heruntergekommen dagegen scheint die alte Signalstation, die im Wesentlichen dazu dient, etwas Geld in die Kassen zu spielen ...
Funker Yogi an Energiezentrale : Wo bleibt der Strom ?
Energiezentrale an Funker Yogi : Strom isch aus und ich hab Urlaub ... funk mich in 3 Wochen wieder an ...
Kurz vor Ende der Etappe kamen wir noch an dem schnuckeligen Steinhaus von Molly vorbei - leider hatte sie schon geschlossen ... also ab nach Killarney, wo noch eine Überraschung auf uns wartete ...
Voller Erwartung betraten wir Foleys Townhouse in der Innenstadt von Killarney - wir waren ja bisher nur tolle Unterkünfte gewohnt. Als wir aber unser Zimmer betraten : Was ist denn daaaas ? Wir standen in einer Art Besenkammer mit Bett und Schrank, einziges Fenster Richtung Hinterhof, direkt am Abzug der Küche ... alles stank nur nach frittiertem Fisch ...
Frustriert fragten wir an der Rezeption nach ob nicht noch ein anderes Zimmer frei wäre ... und da war nur noch eines verfügbar, die Luxury Suite mit 2 Zimmern und Whirlpool. Das Angebot zum Schnäppchenpreis konnten wir natürlich nicht ausschlagen - endlich hatte Yogi und ich mal ein eigenes Bett ...